Definition: e-Marketing Abrechnungsmodelle, CPM, TKP, CPA, CPX, CPC, CPL, CPO

Im Online-Marketing haben sich verschiedene, leistungsbasierende Abrechnungsmodelle etabliert, nach denen Abrechnungen bei Online-Werbekampagnen durchgeführt werden. Die Fachbegriffe in der Online-Werbung sind in englischer Sprache definiert und haben inzwischen auch ihren festen Platz im deutschen e-Marketing Vokabular.

Zum besseren Verständnis finden Sie hier einen Überblick der wichtigsten Fachwörter mit jeweils kurzen Erläuterungen dazu.

Cost-per-Impression (CPM)

Die Preisgestaltung findet über den sogenannten Mechanismus des Cost-per-Impression (CPM) statt. Bei Google ist dies als Cost-per-1000-impressions definiert. Dabei wird ein fixer Preis für Tausend Einblendungen (Tausenderkontaktpreis) vereinbart, die in einem bestimmten Zeitraum auf einer Werbefläche angezeigt werden. Der Buchstabe “M” in der Abkürung CPM steht für die römische Zahl 1000.

Wenn Sie ein Cost-per-Impression (CPM) von € 100.00 vereinbart haben, zahlen Sie € 100.00, nachdem Ihre Anzeige 1000 mal eingeblendet wurde. Bei dieser Art der Abrechnung wird Ihr Konto unabhängig davon belastet, ob ein Nutzer auf Ihre Anzeige geklickt hat oder nicht.

Cost-per-1000-impressions (CPM) wird auch als Pay-per-Impression bezeichnet. Häufig finden Sie noch die Abkürung TKP, die für Tausenderkontaktpreis steht.

Cost-per-Action (CPA, CPX)

Der Preis basiert auf der Anzahl der Aktionen, die durch die Werbung zustande gekommen sind. Diese Aktionen werden unterschiedlich definiert, es kann z.B. eine Registrierung, ein Klick, ein Einkauf oder Download sein. Aber letzlich führt dies alles zu Einträgen in einer Datenbank, und noch konkreter: Es sind die Kosten für eine neu generierte Adresse, die in beliebiger Form weiter bearbeitet oder genutzt wird. Weitere Bezeichnungen für dieses Abrechnungsmodell sind Cost-per-Acquisition und Cost-per-Transaction

Cost-per-Click (CPC)

Das meistbenutzte Verrechnungsmodel für eine Werbekampagne auf einer Suchmaschine. Die Kosten entstehen, wenn ein Besucher eine Anzeige anklickt und auf die Website des Werbenden weitegeleitet wird. Cost per Klick Modelle sind u.a. Google AdWords oder Sponsored Links bei Yahoo. Oft bezeichnet man Cost-per-click (CPC) wird auch als Pay-per-Click. Cost-per-click (CPC) kann sich auch auf Cost-per-Customer beziehen.

Cost-per-Lead (CPL)

Als Lead bezeichnet man im Allgemeinen eine komplette Kontaktadresse eines Kunden. Diese Adressen werden normalerweise im Internet über Umfragen oder kostenlosen Gewinnspiele gesammelt. Klickt der Besucher auf eine solche Werbeanzeige, wird er aufgefordert, ein Formular mit den notwendigen Kontaktdaten auszufüllen. Wird dieses Formular mit gültigen Daten erfolgreich ausgefüllt und abgeschickt, entsteht ein neues Lead, das zu bezahlen ist.

Die Cost-per-Lead (CPL) Preise werden von den Werbenden für jede einzelne Online-Werbekampagne individuell gestaltet.

Cost-per-Order (CPO)

Bei dieser Form der Abrechnung werden die tatsächlichen Bestellungen oder Verkäufe bezahlt, die aufgrund einer Online-Anzeige zustande gekommen sind. Man spricht hier oft auch von Pay-per-Transaction oder Cost-per-Sale (CPS).

Datum: 17.07.2005 06:07 - Rubrik: A-Z Stichwortverzeichnis - Author: support

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